Elektrowerkzeug
399 Artikel gefunden
Anzahl:

Elektrowerkzeuge für verlässliches Arbeiten

Elektrowerkzeuge sind eine wichtige Ergänzung für jede Werkstatt. Sie kommen dort zum Einsatz, wo die manuelle Kraft nicht ausreicht, oder um den Wunsch nach schnellerem, leichterem und gleichmäßigem Arbeiten zu erfüllen. Für beinahe jede anfallende Arbeit gibt es eine elektronische Alternative zum Handwerkzeug.

Bohrer und Schrauber

Bohren von Löchern in Materialien aller Art ist eine Arbeit, die heutzutage beinahe ausschließlich elektrisch ausgeführt wird. Dabei wird ein auf das Material abgestimmter Bohrer in das Bohrfutter der Maschine eingespannt, mit deren Kraft die Löcher gebohrt werden. Beim Arbeiten in festen Materialien, wie zum Beispiel Stein oder Beton, kommen sogenannte Schlagbohrer zum Einsatz. Dort werden vom Bohrer über eine Schlagvorrichtung Schläge senkrecht zur Bohrrichtung abgegeben. Durch die hohe Schlagfrequenz von teilweise tausenden Schlägen pro Minute und die vom Nutzer aufgebrachte Andrückkraft, wird das Material aufgebrochen und die Erzeugung eines Lochs ermöglicht.

Eine ähnliche Funktionsweise findet man bei Schraubern. Diese werden eingesetzt, um Schrauben elektronisch zu festzudrehen. Daher besteht die Spitze des Bits nicht, wie beim Bohrer, aus geschärften Klingen, sondern ähnelt der Spitze eines Schraubendrehers. Die Schraube wird dann durch die Kombination aus rotatorischer Antriebskraft des Motors und Andrückkraft des Verwenders in das Werkstück gedreht. Das Verwenden von Schraubern mit einstellbarem Nenndrehmoment erlaubt das Festdrehen bis zu einer bestimmten Kraftmenge, da der Schrauber den Schraubvorgang bei Erreichen dieser Grenze automatisch abbricht. Damit werden zu feste Verbindungen, die die Materialien beschädigen könnten, effektiv vermieden.Neben Maschinen, die nur zum Bohren oder Schrauben ausgelegt sind, gibt es auch kombinierte Bohrschrauber mit auswechselbaren Bits, die beide Arbeiten ermöglichen.

Akkus und Ladegeräte für einfaches Arbeiten mit Elektrowerkzeugen

Eine der wichtigsten Fragen, die beim Einsatz von elektronisch angetriebenen Werkzeugen zu klären ist, ist die Frage nach der passenden Betriebsart. Ein Betreiben über ein Ladekabel bedeutet immer eine eingeschränkte Reichweite, oder aber die Notwendigkeit, über eine Verkettung von Verlängerungskabeln umständlich Leitungen bis zum Einsatzort zu legen. Außerdem kann es bei der Arbeit leicht beschädigt werden und liegt unter Umständen auf einer größeren Baustelle anderen Arbeitern im Weg. Hier können Akkus Abhilfe schaffen und die Maschine kabellos mit Strom versorgen. Ein Akku bedeutet jedoch immer eine eingeschränkte Betriebszeit und eventuell eine geringere Stärke, auch wenn neueste Technik immer bessere Leistungen bringt und man dem Problem mit mehreren Akkus zum Wechseln entgegenwirken kann.

Besonders praktisch ist es aber, dass viele Hersteller verschiedenste Elektrowerkzeuge mit den gleichen Akkus anbieten. Anstatt nun also für jedes Gerät einen Akku und eventuell Ersatz mitschleppen zu müssen, kann die gesamte Ausrüstung mit einer relativ kleinen Anzahl Akkus betrieben werden, die dann untereinander gewechselt werden.

Praktisch schleifen mit elektronischen Schleifmaschinen

Eine Arbeit, die durch den Einsatz von Elektrowerkzeigen definitiv stark vereinfacht wird, ist das Schleifen von Oberflächen aller Art. Die mühsame Handarbeit und suboptimale Ergebnisse des händischen Schleifens machen die Anschaffung einer Maschine bei regelmäßigen Schleifarbeiten zu einer Pflicht eines jeden Heim- und Handwerkers. Beim Elektroschleifen werden Werkstücke mit einer rauen Oberfläche abgerieben. So können zum Beispiel Grate entfernt werden.

Schleifgeräte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Manche bestehen aus einer rotierenden Schleifscheibe, deren Umfang mit kleinen Kristallen besetzt sind, die über die Oberfläche geführt werden und Späne abheben. Eine andere Version ist die eines Schleifbandes oder eines Schleifpapiers, die elektronisch durch beispielsweise Vibration bewegt werden und dabei den Werkstoff abheben. Die einfache Austauschbarkeit dieser Bänder sorgt dabei für eine optimale Anpassung an die benötigte Schleifstärke.

Kraftvoll Trennen mit elektronisch betriebenen Sägen

Für Sägearbeiten, an die hohe Anforderungen gesetzt werden, sind elektronisch angetriebene Sägen besonders sinnvoll. Sie haben gegenüber Handsägen schon allein dadurch einen Vorteil, dass das Ergebnis durch die gleichmäßigere Führung des Sägeblattes wesentlich ebener wird, als durch ruckartiges Arbeiten per Hand. Unterschieden werden kann zwischen handgeführten und stationären Sägen. Handgeführte Sägen sind zum Beispiel elektronische Stichsägen, die aus einem oszillierenden, kurzen Sägeblatt bestehen, das einseitig eingespannt ist und über das Werkstück geführt wird. Das Sägeblatt kann ausgewechselt werden, um unterschiedliche Materialien schneiden zu können. Pendelhub-Stichsägen führen zusätzlich zu der vertikalen Sägebewegung eine Schwingbewegung nach vorne und hinten aus. Dies erhöht die Sägeleistung enorm, geht aber auf Kosten der Genauigkeit.

Beispiele für stationäre Sägen sind Kreissägen und Bandsägen. Bei Bandsägen wird ein langes Sägeblatt ringförmig verschweißt und kann dann in einer Endlosbewegung permanent betrieben werden. Das zu sägende Werkstück wird dann am Sägeblatt entlanggeführt und dabei getrennt. Kreissägen gibt es in verschiedenen Bauweisen. Sie schneiden mit einem kreisförmigen Sägeblatt, dass entweder über einen Hebel auf den Tisch und das Werkstück abgesenkt wird, oder aber in den Arbeitstisch versenkt wurde, sodass das Werkstück wie bei einer Bandsäge über das Blatt geführt und dabei zertrennt wird.

Praktisch verbinden mit Elektronaglern

Auch wenn Hämmer in der Werkstatt unverzichtbar bleiben, gibt es zum Verbinden von Werkstücken mit Nägeln ein entsprechendes elektronisches Werkzeug. Solche Elektronagler treiben eigens dazu passende Nägel in die Werkstücke hinein und verbinden sie so zuverlässig. Die Kraft eines elektronischen Naglers ist leider relativ begrenzt. Sie eignen sich daher hauptsächlich für Arbeiten mit dünnen Holzbrettern oder anderen weichen Materialien. Der Vorteil liegt jedoch im Setzen von Verbindungen mit einer hohen Anzahl an Nägeln. Einerseits wird das Arbeiten spürbar bequemer, andererseits überzeugt das optische Endergebnis. Da die Nagelköpfe bei der Verwendung eines elektronischen Werkzeugs sehr klein werden und keine fehlerhaften Schläge die Oberfläche in der Umgebung des Nagels beschädigen können, sind die Nagler dem traditionellen Hammer deutlich überlegen.

Besser Arbeiten mit Elektrohobeln

Eine weitere, regelmäßig zum Einsatz kommende Werkzeuggruppe sind Messer und andere Schneidwerkzeuge. Sie eignen sich sowohl zum Trennen dünner Werkzeugplatten und -bahnen, als auch für feine Bastelarbeiten. Ein zuverlässiges Messer gehört daher ebenfalls zur Standardausrüstung eines jeden Werkzeugkastens.Eine besonders einfach handzuhabende Art der Schneidwerkzeuge ist das Cuttermesser. Es besteht aus einem Schaft mit ausfahrbarer Klinge, die zur sicheren Lagerung feststellbar ist und nur nach Bedarf ausgeschoben wird. Die Klingen sind in mehrere Segmente unterteilt, sodass die Klinge, sobald sie stumpf geworden ist, durch einfaches Abbrechen erneuert werden kann. Dadurch wird einerseits ein nachschleifen unnötig, andererseits erlaubt die Nutzung von Einwegklingen auch einen besonders scharfen Schliff.

Das richtige Vorgehen beim Werkzeugkauf

Eine der zentralen Aufgaben bei der Holzbearbeitung ist das Hobeln. Dabei wird eine dünne Schicht der Oberfläche abgetragen, um diese für weitere Arbeiten vorzubereiten oder um ihr unerwünschte Rauheit zu nehmen. Während ein klassischer Hobel in mühevoller Arbeit wiederholt über die Oberfläche geführt werden muss, arbeiten moderne Elektrohobel mit rotierenden Messerwellen, die sich zudem noch auf unterschiedliche Spanstärken einstellen lassen. Damit führen sie schneller und angenehmer zu einem präziseren Ergebnis. Die Vorteile, die elektrische Werkzeuge in einer Werkstatt mit sich bringen, sind offensichtlich. Während manche Maschinen, wie zum Beispiel Bohrschrauber zur Grundausrüstung zählen, lohnt sich bei beinahe jeder Art von handwerklicher Arbeit die Anschaffung einer elektrischen Alternative, insbesondere, wenn in der Zukunft mit häufigem Gebrauch zu rechnen ist.