Ladegeräte und Akku-Packs
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Ladegeräte und Akkupacks zur verlässlichen Energieversorgung

Moderne Elektrowerkzeuge sind ein sicheres Standbein in vielen Arbeitsumgebungen und haben in vielen Bereichen die ursprünglichen Handwerkzeuge fast vollständig verdrängt. Ihre überlegene Kraft beziehen sie dabei aus der elektrischen Energie, die entweder über ein Kabel, oder aber durch den Einsatz moderner Akku-Packs zur Verfügung gestellt werden muss. Dabei werden akkubetriebene Geräte durch ihre vielfältigen Vorteile immer beliebter.

Starke Akkus für zuverlässigen Einsatz

Akkus als mobile Stromquelle haben den offensichtlichen Vorteil der großen Mobilität im Einsatz. Ohne die Notwendigkeit eines Kabelbetriebs werden so unter anderem die Bewegungen nicht unnötig beeinflusst, die Reichweite des Werkzeugs in Hallen oder auf Baustellen ist nicht länger eingeschränkt und das Kabel liegt anderen Personen auch nicht länger im Weg. Insbesondere die Bewegungsfreiheit macht einen Einsatz auch stationär attraktiv, zum Beispiel ein Akkuschrauber in einer Werkstatt, der, obwohl er sich nicht besonders von der Stelle bewegt, doch erheblich flexibler in der Handhabung ist, als ein Schrauber mit Kabelbetrieb. Der Einsatz eines Akkubetriebenen Werkzeugs ist daher keinesfalls ausschließlich für Außeneinsätze eine Überlegung wert.

Der korrekte Umgang mit modernen Akkus

Der Begriff Akkumulator, kurz Akku, kommt aus dem lateinischen und bedeutet Sammler. Ihr Funktionsprinzip basiert auf der Umwandlung von elektrischer in chemischer Energie während des Ladens und der Rückumwandlung während des Gebrauchs, sie „sammeln“ also elektrische Energie für den späteren Gebrauch. Da es sich also um chemisch komplexe Geräte handelt, sollten verschiedene Grundregeln beachtet werden.So kommt es durch die chemischen Reaktionen in den Akkupacks sowohl beim Laden, als auch beim Gebrauch zu einer erhöhten Wärmeentwicklung. Kann diese Wärme nicht schnell genug abgegeben werden, droht je nach Typ eine Überhitzung und dauerhafte Beschädigung des Akkus. Auch bei Lagerung eines geladen Akkus in einer zu warmen Umgebung können ungewollte Nebeneffekte auftreten, wie zum Beispiel ein teilweiser Verlust der gespeicherten Energie durch erhöhte Selbstentladung.

Außerdem zu beachten ist die Empfindlichkeit unterschiedlicher Akkus auf bestimmte Lade- und Entladeszenarien. Ein bekanntes Beispiel ist der sogenannte Memory-effekt bei Akkus, wodurch ein Akku, der regelmäßig nur teilweise entladen wird, einen Teil seiner Speicherkapazität verliert. Andere Akkus wiederum sind gegen eine Tiefenentladung, also eine Benutzung bis zur Erschöpfung der Kapazität, sehr empfindlich, oder dürfen keinesfalls überladen werden, indem sie zu viel Zeit in der Ladestation verbringen. Die weit verbreiteten Lithium-Ionen-Akkupacks zum Beispiel reagieren von Natur aus sowohl auf Überladen, als auch auf Tiefenentladung relativ empfindlich, leiden aber nicht unter einer großen Ausprägung des Memory-Effektes. Aus diesem Grund muss das Lade- und Entladeverhalten der Akkupacks individuell an das jeweilige Modell angepasst werden. Moderne Akkus, wie zum Beispiel die DeWalt DCB – Ersatzakkupacks, verfügen jedoch über technische Schutzfunktionen, die ihre spezifischen Empfindlichkeiten ausgleichen und sie somit vor den negativen Effekten eines unsachgemäßen Gebrauchs nach Möglichkeit schützen. Auch ein selbständiges Entladen bei längerer Ruhezeit wird bei modernen Akkus permanent verringert. Damit erhöhen sich die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der Akkus von ganz allein.

Stets zu beachten ist auch die Verwendung eines Akkupacks, welches die korrekte Spannung abgibt. Hier sind die Herstellerangaben zu beachten, denn natürlich muss der Akku den Geräteanforderungen genügen. Auch das Ladegerät muss im entsprechenden Leistungsbereich sein, um ein korrektes Aufladen sicherzustellen. Insbesondere beim Verwenden verschiedener Akkupacks des gleichen Herstellers, aber mit unterschiedlichen Stromstärken, können Verwechslungen schnell passieren.

Strategien zur effektiven Nutzung von Akkupacks

Wer ein Elektrowerkzeug kauft, möchte dieses in der Regel uneingeschränkt nutzen können. Da sich Akkupacks jedoch entleeren und wieder aufgeladen werden müssen, ist diese permanente Bereitschaft leider nicht unbedingt gegeben. Die einfachste Methode dagegen sind zusätzliche Akkupacks, die abwechselnd geladen und verwendet werden. Beim gleichzeitigen Einsatz von vielen unterschiedlichen Werkzeugen wird aber auch dies mehr und mehr unpraktisch. Denn schließlich wird die gewünschte Einsatzflexibilität durch eine Unmenge an Zusatzgewicht erheblich verringert. Doch auch hier existieren Wege, diese Flexibilität wieder zu erhöhen. Dies ist besonders dank der Kompatibilität einer Art Akku mit verschiedensten Werkzeugen gegeben. Viele Hersteller ermöglichen den Einsatz der gleichen Akkupacks mit unterschiedlichen Geräten, zum Beispiel Bohrern, Elektrohämmern und Sägen. Da in der Regel nicht mehr als ein Werkzeug gleichzeitig in Betrieb ist, können so viele unterschiedliche Werkzeuge mit wenigen Akkus betrieben werden. Das erfordert zwar ein wenig Umsicht in der Werkzeuganschaffung, stellt aber im Endeffekt eine lohnenswerte Investition in eine flüssige Arbeitsumgebung für jeden Heim- und Handwerker dar.