MMA- / ELEKTRODENSCHWEISSEN

Eine alte, aber bewährte Schweißtechnik!

Das MMA-Schweißen, auch bekannt unter Lichtbogenschweißen oder Elektrodenschweißen, ist ein sehr sicheres Schweißverfahren, was keine besonderen handwerklichen Fähigkeiten erfordert. Kennzeichnend ist der Lichtbogen zwischen dem Werkstoff und der manuell geführten Stabelektrode.

Die Schweißtechnik basiert auf der Erzeugung eines elektronischen Lichtbogens zwischen der namensgebenden Elektrode und dem Werkstück. Der Lichtbogen dient als Wärmequelle, die den Werkstoff an der gewünschten Stelle aufschmilzt. Gleichzeitig schmilzt die Elektrode durch die Hitzeentwicklung ab, wodurch Schweißzusatz zugeführt wird.

Die Elektrode fungiert als Gegenstück zum Werkstück und sorgt dafür, dass ein elektrischer Kurzschluss zum Werkstück und beim Abheben ein Lichtbogen entstehen kann. Der Lichtbogen sorgt dafür, dass die Elektrode abschmilzt und den Prozess mit Zusatzmaterial versorgt.

Zudem weisen Stabelektroden eine Umhüllung aus bestimmten Zusatzstoffen auf. Diese Umhüllung gibt beim Abschmelzen Gase frei, welche den Schweißprozess vor den Einflüssen der Oxidation schützen und den Lichtbogen stabilisieren.

Die Umhüllung enthält außerdem Zusatzwerkstoffe, die beim Abbrennen Schlacke bilden und damit die Oberflächenspannung im aufgeschmolzenen Werkstoff verringern. Darüber hinaus sorgt der Mantel der Elektrode für eine gleichmäßige Abkühlung des Werkstoffs und bindet Verunreinigungen an sich.

Bei der Lagerung der Elektroden muss darauf geachtet werden, dass der Lagerort nicht zu feucht ist. Besonders die mineralische Umhüllung ist für Feuchtigkeit anfällig. Zu viel Feuchtigkeit kann für Probleme beim Zünden des Lichtbogens sorgen. Die Qualität der Schweißnaht nimmt ab und es kann zu einem Verlöschen der Elektrode kommen. Der Elektrodentrockner und -anwärmer begegnet diesem Problem, indem die Feuchtigkeit durch die Wärme herausgetrieben wird.

Edelstahl, Baustahl, Stahlguss, Röhrenstahl.

MMA SCHWEISSGERÄTE

STABELEKTRODEN FÜR NIEDRIG- BIS MITTELLEGIERTE STÄHLE

Die Elektrode beeinflusst die Güte der Schweißnaht, als auch die Festigkeit der Verbindung. Aus der Normbezeichnung lassen sich die Zugfestigkeit, Kerbschlagarbeit, die zulässigen Schweißpositionen, der Wasserstoffgehalt und die Eignung für den Wechsel- und Gleichstrom ablesen.

WEITERE ELEKTRODEN