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Pegboard selber bauen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Meine Frau und ich sind beim schwedischen Möbelhändler... Warum noch mal habe ich mich dazu überreden lassen? Wir sind übrigens gerade in der Küchenabteilung und meine Frau steht verträumt vor den ganzen Organizern.

Sie deutet auf eine Lochplatte, an der Körbe, ein Sieb, ein Pfannenwender und weiteres Besteck hängen. "Das ist doch echt cool!" Ich nicke ergeben und wir gehen weiter. Auf dem Weg durchs Möbelhaus fällt mir diese Lochplatte aber immer wieder auf.

Mal hängen Stifte, Nähgarne und Fotos dran, aber dann entdecke ich auch welche mit Werkzeughalterungen. Ich denke an das Chaos in meiner Werkstatt. Naaaaa gut, vielleicht ist das doch ganz cool! Aber dann selber gemacht!


Inhalt

  • Was ist ein Pegboard und was kann es?
  • Schritt 1: Schablone vorbereiten
  • Schritt 2: Löcher bohren
  • Schritt 3: Feinschliff
  • Schritt 4: Aufhängen
  • Schritt 5: Bestücken
  • Kurz und knapp

Pegboard selber bauen - Schritt für Schritt Anleitung
*Einlösbar ab einem Einkaufswert von 100 € in unserem Onlineshop. Gültig auf das ganze Sortiment. Gültig 4 Wochen ab Erhalt dieser E-Mail. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Nur einmalig einlösbar.

Was ist ein Pegboard und was kann es?

Ein Pegboard ist nichts anderes als eine Lochplatte. Und mit kleinen Hilfsmitteln kann man aus diesen Lochwänden Regale bauen, indem man kleine Stäbe in die Löcher steckt und ein Brett oben drauflegt. Man kann aber auch mithilfe von Haken kleinere Dinge aufhängen.

Nach einer kleinen Recherche habe ich sogar festgestellt, dass es Druckmodelle für 3D-Drucker gibt, die in diese Pegboards passen. Es gibt mittlerweile so viel Zubehör für Pegboards wie Bleistifte bei IKEA. 

Ich habe zugegeben Blut geleckt und will für meine Werkstatt so eine Stecktafel haben. Und damit du es gleich nachmachen kannst, zeige ich dir hier, wie es geht.

Materialliste für Pegboard

Du brauchst:

  1. MDF-Platte in der gewünschten Größe
  2. Kantholz
  3. Kantholz zum Unterlegen
  4. Schleifpapier
  5. Holzdübel 6 mm
  6. Holzbohrer 7 mm
  7. Leim
  8. Akku-Bohrschrauber
  9. Bleistift
  10. Schrauben, Dübel oder Nägel

Schritt 1: Schablone vorbereiten

Ich habe mir für mein Pegboard eine Schablone vorbereitet. Das spart Zeit, die ich sonst mit Vorzeichnen verbracht hätte, und sorgt außerdem dafür, dass ich nicht abrutsche. 

Für die Schablone brauchst du ein Stück Kantholz. Ich habe eines mit den Abmessungen 60 x 60 x 34 mm. Nimm jetzt deinen Akku-Bohrschrauber und setz einen Holzbohrer mit einem Durchmesser von 7 mm ein. Dann bohrst du 15 mm vom Rand entfernt ein Loch in das Kantholz.

Von diesem Loch misst du nun 25 mm nach links und bohrst dort ebenfalls ein Loch. Die nächsten beiden Löcher machst du ebenfalls in 25 mm Abstand. Hier bohrst du aber nur 10 mm tief. In diese Bohrungen gibst du nun etwas Leim und steckst die Holzdübel hinein.

Schritt 1: Schablone vorbereiten
Schritt 2: Löcher bohren

Schritt 2: Löcher bohren

Den Bohraufsatz kannst du direkt in deinem Akkuschrauber lassen, denn es geht gleich weiter. Nimm deine MDF-Platte zur Hand und leg sie auf die Kanthölzer. Warum? Wenn du durch das Holz bohrst und nichts darunter hast, dann kann das Holz auf der Unterseite splittern nicht so schön.

Wenn du aber Kanthölzer unterlegst und in diese hineinbohrst, dann passiert das nicht.

Zeichne dir jetzt auf der MDF-Platte im Abstand von 15 mm das erste Loch an und 25 mm daneben noch eines. Dann bohrst du diese Löcher. Schieb das Kantholz untendrunter etwas weiter. Jetzt kommt die Schablone zum Einsatz.

In die beiden entstandenen Löcher steckst du nun die Dübel, die aus dem Kantholz herausschauen, und hast automatisch den Abstand zu den nächsten Löchern cool oder?

Bohre jetzt durch die vorgebohrten Löcher. Steck dann die Schablone in die neuen Löcher und wiederhole das Ganze bis du am Ende angekommen bist.

Schritt 3: Feinschliff

Wenn du alle Löcher gebohrt hast, dann schleif das Pegboard noch einmal gründlich ab.

Das geht mit einem Exzenterschleifer besonders gut und schnell.

Wenn du möchtest, kannst du es auch noch in einer Farbe streichen, die dir gefällt.

Schritt 3: Feinschliff Pegboard
Fertiges Pegboard an der Wand

Schritt 4: Aufhängen

Such dir einen schönen Platz, an dem du das Pegboard aufhängen willst. Das kann je nach Verwendungszweck deine Küche (für Küchenutensilien), deine Werkstatt, das Ankleidezimmer deiner Frau (für Schmuck) oder dein Büro sein.

Das Pegboard braucht etwas Abstand zur Wand, damit du die Haken später sauber aufhängen kannst. Dafür sind die Unterlegscheiben. Bohre erst mal in die Wand vor und setze einen Dübel in die Wand.

Alternativ kannst du aber auch Nägel nehmen. Auf die Nägel oder die Schrauben fädelst du die Unterlegscheiben auf und bringst das Ganze dann in die Wand. 10 mm Abstand zur Wand sollten reichen.

Schritt 5: Bestücken

Hier kannst du jetzt deiner Kreativität freien Lauf lassen. Du kannst Haken in die Löcher hängen und daran Utensilien aufhängen. Du kannst 7 mm dicke Stäbe in die Löcher stecken und dort Dinge anbringen.

Es gibt auch verschiedene Onlineseiten, die Vorlagen für 3D-Druckmodelle anbieten, z. B. für Batteriehalterungen, Behälter, Stiftehalter, Werkzeughalter und vieles mehr!

Setze Haken in dein Pegboard ein

Kurz und knapp

In diesem Blogeintrag hast du erfahren:

  • was ein Pegboard ist
  • was es kann (und wie cool das ist)
  • wie du es baust

Bau dir jetzt selbst eins! Und wenn du Lust hast, schick uns dein Ergebnis!


Mehr gefällig? Hier gibt's weitere Tipps und Tricks